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Psychologische Typen

Kennen Sie die Situation, dass Sie eine objektiv gemeinte, rationale Äußerung tun und Ihr Gesprächspartner völlig emotional und persönlich betroffen darauf reagiert? Oder: Haben Sie sich schon darüber aufgeregt, dass Ihre Partnerin so fürchterlich auf dem Boden der Tatsachen steht, wo Sie doch so gerne Luftschlösser mit ihr bauen wollen?

Dieses interessante Phänomen ist altbekannt. Trotz aller Individualität scheinen sich die Menschen in bestimmte "Schubladen" stecken zu lassen.

Die vier Elemente

Carl Gustav Jung erklärt dieses Phänomen mit der Einteilung in vier Psychologische Typen oder "Funktionstypen". Er hat festgestellt, dass das bewusste Ich vier Wahrnehmungsfunktionen kennt, die bei jedem Menschen unterschiedlich stark ausgeprägt sind: die Denkfunktion, die Fühlfunktion, die Empfindungs- und die Intuitionsfunktion. Dabei stellen jeweils zwei davon Gegensätze dar: Denken und Fühlen stehen sich als zwei rationale (im Sinne von bewertende) Funktionen gegenüber. Die irrationalen (nicht wertenden) Funktionen des Empfindens und Intuierens bilden das zweite Gegensatzpaar. Natürlich sind nicht alle vier Funktionen in einem Menschen nicht gleich stark ausgeprägt. Eine Funktion ist dominant, während die andere eher "unterentwickelt" ist. Um wirklich ganz zu werden, wäre es wünschenswert, alle vier Wahrnehmungsfunktionen zu schulen. Das ist aber eine außerordentlich schwierige Aufgabe. Jung selbst schreibt in Psychologische Typen:

Der Mensch kann bekanntlich nie alles zugleich und nie ganz vollkommen sein. Er entwickelt stets nur gewisse Qualitäten, und andere lässt er verkümmern. Zur Vollständigkeit reicht es nie.

Feuertrigon

In der Astrologie werden die zwölf Tierkreiszeichen den vier Elementen Luft, Wasser, Erde und Feuer zugeordnet. Liz Greene sieht in der Viererstruktur der Elemente die "Eckpfeiler der Astrologie". Sie geben Auskunft über die vorherrschende Grundhaltung eines Menschen. Sind in einem Horoskop die Feuerzeichen besonders betont, sprechen die Astrologen vom Feuertypus. Das heißt, seine dominante Form der Wahrnehmung ist feurig. Im Jungschen Sinne, entspräche das dem Intiutionstypus.

 

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